Herr Schmidt, wie haben Sie das Geschäftsjahr 2016 erlebt?

2016 war das dritte Jahr seit Gründung von groupXS und für mich das erste Jahr als Co-Geschäftsführer. Als ehemaliger Consultant bin ich mit der Analyse von Ist-Strukturen und -Prozessen in Unternehmen und mit der Konzeption entsprechender Soll-Szenarien vertraut. Bei groupXS gehen wir noch einen Schritt weiter, indem wir die definierten Soll-Szenarien mit unserer eigenen Software in digitale Lösungen umsetzen. Mich hat beeindruckt, wie schnell man mit agilem Projektmanagement zu hervorragenden Ergebnissen kommt – und zwar ohne kiloschwere Lasten- und Pflichtenhefte.

Was waren für Sie die spannendsten Herausforderungen im vergangenen Jahr?

Das Thema Smart Mobile Collaboration hat im letzten Jahr im Bewusstsein der Unternehmen massiv an Bedeutung gewonnen. Für uns hat sich dadurch eine große Bandbreite an Projekten und ‑anfragen ergeben: Von der tablet- oder smartphonebasierten Unterstützung für Inspektoren in einem chinesischen Logistikzentrum, über die Begutachtung von Versicherungsschäden bei einem Sachverständigennetzwerk bis hin zu Hygienekontrollen in der Systemgastronomie. Interessant war vor allem die Entwicklung innerhalb des Jahres: Während wir zu Beginn des Jahres noch oft erklären mussten, wie Prüfprozesse mobil digitalisiert werden können, erreichen uns inzwischen fast täglich Anfragen aus den unterschiedlichsten Branchen und Einsatzfeldern.

Die steigende Bedeutung mobiler Kollaborationslösungen hat natürlich auch das Wettbewerbsumfeld gestärkt. Trotzdem setzen wir uns mit schöner Regelmäßigkeit gegen renommierte Softwarehäuser durch. Es hat sich gezeigt, dass wir sowohl als groupXS mit unserem kundenspezifisch-maßgeschneiderten Ansatz, als auch mit der Leistungsfähigkeit von Reportheld den Wettbewerb auf Distanz halten können.

Was sind die nächsten Ziele im Jahr 2017?

Unser wichtigstes Ziel für 2017 ist es, den Reportheld-Baukasten weiter auszubauen und unseren Kundenservice auf konstant hohem Niveau zu halten. Außerdem werden wir unser Team in den nächsten Monaten weiter vergrößern. Im Fokus stehen hier neben Softwareentwicklern vor allem Prozessexperten, die die Umsetzung der Projekte bei unseren Kunden begleiten.